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Therapeutische Neuroradiologie

Bei der therapeutischen Neuroradiologie kommen sogenannte minimalinvasive Verfahren zum Einsatz, die nur eines kleinen Eingriffs in den Körper bedürfen.

So stellen beispielsweise chronische Rückenschmerzen (länger als sechs Monate anhaltend oder in geringen Zeitabständen wiederkehrend) für den Betroffenen eine erhebliche Belastung im Lebensalltag dar. Eine optimale Schmerzbehandlung kann den Übergang von akuten zu chronischen Schmerzen verhindern. Der beratende Arzt und Patient besprechen nach ausführlicher Untersuchung gemeinsam die therapeutische Vorgehensweise.

Jeder Patient muss individuell und so schonend wie möglich behandelt werden.

Konservative Maßnahmen stehen am Beginn der Behandlung, gefolgt von minimalinvasiven Schmerzmethoden. Operative Eingriffe, etwa die offene Bandscheiben-Operation, sollten nur durchgeführt werden, wenn sich die anderen Therapien als wirkungslos erwiesen haben

Konservative Schmerztherapie

Konservative Maßnahmen beinhalten Krankengymnastik, Physikalische Therapie und die Einnahme schmerzstillender Medikamente.
Krankengymnastik wird eingesetzt, um die Beweglichkeit zu verbessern oder wiederherzustellen. Damit kann der Teufelskreis aus Schmerz, Schonung und neuem Schmerz durch Schonhaltungen und daraus resultierende Verspannungen durchbrochen werden. Physikalische Therapien beinhalten die Anwendung von Wärme und Kälte.

Der Einsatz schmerzstillender und muskelentspannender Medikamente ist oftmals sinnvoll, um den Schmerz kurzzeitig zu unterbrechen und die Beweglichkeit des Patienten wiederherzustellen. Außerdem wird verhindert, dass sich ein Schmerzgedächtnis ausbildet. Empfohlen ist die Kombination mit Bewegungstherapie in Form von Krankengymnastik.

Minimalinvasive Schmerztherapie

Reichen konservative Maßnahmen bei der Schmerzbekämpfung nicht aus, ist der Einsatz minimalinvasiver Behandlungsmethoden gerechtfertigt. Dabei handelt es sich um Maßnahmen, die mit einem kleinen Eingriff in den Körper auskommen. Narbenbildung tritt nur selten auf. Je nach Methode und individueller Situation werden minimalinvasive Therapien ambulant oder stationär durchgeführt.

Folgende Methoden sind möglich:

  • Facettenblockade: Hierbei werden Medikamente in Wirbelgelenke gespritzt. Die Injektionsnadel kann mithilfe bildgebender Verfahren (Computertomographie) und gegebenenfalls eines Röntgenkontrastmittels punktgenau platziert werden.
  • Injektionstherapie: Nervenreizungen im Bereich der Hals- oder Lendenwirbelsäule werden behandelt, indem Medikamente direkt an die Nervenwurzeln gespritzt werden. Die richtige Stelle für die Injektion wird mithilfe bildgebender Verfahren (Computertomographie) und eines Kontrastmittels ermittelt.
Kontakt
MediClin Robert Janker Klinik
Dr. med. Dirk Weber
Kommissarischer Leiter Oberarzt Radiologie
Tel: 0228/ 53 06-167
Fax: 0228/ 53 06-176
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