Definition und Grundsätze
Die Palliativmedizin (pallium, lateinisches Wort für Mantel, Umhüllung) ist nach den Definitionen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) die ganzheitliche Behandlung und medizinische Versorgung von Patienten mir einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung. Das Hauptziel ist die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität. Sie trägt dazu bei, den Patienten ein lebenswertes Leben zu ermöglichen und unterstützt die Angehörigen der Erkrankten. Die individuelle Betreuung der Patienten steht jederzeit im Mittelpunkt. Die Versorgung kann gelegentlich mehrere Jahre betragen.
Die Palliativversorgung ist interdisziplinär und basiert auf der Kooperation von erfahrenen Ärzten unterschiedlicher Fachgruppen, Pflegepersonal, Psychonkologischer Begleitung, Sozialdienst, weiteren Berufsgruppen sowie Ehrenamtlichen. Teil Ihrer palliativen Kompetenz ist die Fähigkeit, körperliche, emotionale und geistige Nähe in angemessener Intensität zuzulassen. Dazu zählen die eigenen Bedürfnisse der Patienten wahrzunehmen und jederzeit in Austausch mit dem Team daraus neue Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.
Grundsätze der Palliativmedizin
- Der Patientenwille steht im Mittelpunkt
- Uneingeschränkte Wertschätzung
- Einbeziehung der Angehörigen
- Offenheit und Wahrheit
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http://www.robert-janker-klinik.de/desktopdefault.aspx/tabid-7332/10835_read-15965/print-1/