Knochendichtemessung
Was ist Osteoporose?
Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und eine schlechte Knochengewebsstruktur gekennzeichnet ist. Daraus resultieren eine erhöhte Knochenbrüchigkeit und ein vermehrtes Frakturrisiko.
Wer ist betroffen?
Das Risiko für Knochenbrüche wird maßgeblich vom Lebensalter bestimmt und verdoppelt sich mit jedem Lebensjahrzehnt.
Vom Verband der Osteologen wir eine Osteoporosediagnostik bei jeder 50- bis 60-jährigen Frau und jedem 60- bis 70-jährigen Mann empfohlen. Darüber hinaus nehmen osteoporosebedingte Knochenbrüche im Alter, vor allem ab dem 60. Lebensjahr, exponentiell an Häufigkeit und Schwere zu. Sie führen in einem hohen Prozentsatz zu chronischen Schmerzen, sozialer Isolation und Unselbstständigkeit bis hin zu Pflegebedürftigkeit oder Tod. Die WHO zählt Osteoporose zu den zehn gesundheitspolitisch bedeutendsten Erkrankungen.
Ein besonderes Osteoporoserisiko weisen Patienten auf, die eine Langzeittherapie mit Cortinson, Heparin, Magensäure blockierenden Medikamenten und bestimmten Medikamenten, die unter anderem bei Brustkrebs, chronischer Niereninsuffizienz, rheumatischen Erkrankungen wie Polyarthritis, hormonellen Störungen, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Mukoviszidose verordnet werden, erhalten.
Aufgrund der neuen Bewertung durch den G-BA kann eine Osteodensitometrie mittels DXA (Messung mit Röntgenstrahlung) bei oben genannten Risikopatienten als Kassenleistung erbracht werden.
Was können Sie tun?
Vereinbaren Sie einen Termin im Sekretariat der Radiologie der MediClin Robert Janker Klinik. Durch die Durchführung der Knochendichtemessung und eine anschließende Befundbesprechung können wir die Gefährdung erkennen und mit Ihnen gemeinsam notwendige Gegenmaßnahmen einleiten.