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MediClin Robert Janker Klinik

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75 Jahre Robert Janker Klinik - Eine Zeitreise

Wichtige Stationen - Ein Überblick über das Werk Robert Jankers in der Bundestadt Bonn

1928                                                                                                                                                                                                           Dr. Robert Janker wird nach dem Umzug aus seiner Heimatstadt München nach Bonn zum Leiter der Röntgenabteilung der Chirurgischen Universitätsklinik Bonn

1930
Habilitation zu röntgenkinematographische Untersuchungen

1933
Lehrauftrag für Medizinische Strahlenkunde an der Universität Bonn 

1935
Ernennung zum Professor

1937
Eröffnung des „Röntgen- und Lichtinstitut Janker“ am 1. August in der Baumschulallee Nr. 14 in Bonn-Mitte

1942
Einrichtung der Röntgenreihenuntersuchungs-Stelle mit drei „Röntgen-Wagen“

1944
Teilweise Zerstörung des Instituts im 2. Weltkrieg

1945
Zunächst Einrichtung eines Notdienst für Röntgendiagnostik und – Therapie
      
1947
Wiederaufbau und Erweiterung zur Klinik mit dem Neubau eines "Filmhauses"

1948
Eröffnung einer Station mit 40 Betten für Tumorpatienten, Entwicklungen der Röntgenkinematographie

1949
Einführung der Hochvolttherapie

1952
Einführung von Röntgenbildverstärkern

1955
Maßgebliche Arbeiten zur Entwicklung des Röntgenfernsehens

1956
Erhöhung der Bettenzahl auf 96 zu einer leistungsstarken Strahlenklinik
Erste deutsche Elektronenschleuder (Betatron) zur Strahlentherapie

1956-1964
Die Klinik beherbergt „provisorisch“ das Universitäts-Röntgeninstitut mit Hörsaal

1957
Erstes kontinentaleuropäisches Telekobaltgerät (Vorreiter der heutigen Liniearbeschleuniger)

1958 
Janker wird zum persönlichen Ordinarius

1962 
Janker wird zum Ordinarius der Universität Bonn

1964       
Janker stirbt am 22. Oktober. Er wird auf dem Bonn Poppelsdorfer Friedhof begraben. Bis zu seinem Tod umfassen seine wissenschaftlichen Leistungen Arbeiten zur Röntgendiagnostik des Skelettsystems, zur Röntgenaufnahmetechniken, Leuchtschirmphotographie, Röntgenkinematographie und Strahlentherapie

1964   
Einführung der Chemotherapie als Bestandteil einer kombinierten Strahlen-Chemotherapie

1968
Gründung einer Nukleardiagnostischen Abteilung

1977 
Röntgen-Computer-Tomographie mit erstem Pfizer-Ganzkörpergerät in Deutschland. Erhöhung der Bettenzahl auf 116

1980
Einrichtung einer Gamma-Kamera mit rechnergesteuerten Aufnahme- und Auswerte-Programmabläufen. Stufenweise Einführung des EDV-Einsatzes und Ultraschalldiagnostik

1981
Einbeziehung der UHF-Hyperthermie in die Behandlungsmethodik

1985
Einführung von Bestrahlungsplanungs-Computer und Patientendatei-Computer

1987
Einführung der Kernspintomographie (eines von zunächst zwei Geräten in NRW

1998 
Übernahme der Robert Janker Klinik durch die MediClin AG. Umzug der Klinik nach Bonn-Dottendorf. Einführung von zwei Linac Linearbeschleunigern zur Strahlentherapie

2002 
Erstes biplanares Angiographiesystem in Bonn
 
2008
Reduzierung der Planbetten auf  83 strahlentherapeutische Planbetten.Größte stationäre Strahlentherapie in Deutschland.
Umsetzung interdisziplinäres onkologisches Gesamtkonzept durch vertikale (Laborgemeinschaftspraxis, onkologische Gemeinschaftspraxis, krankenhausversorgende Offizin-Apotheke, Praxis für Strahlentherapie) und horizontale Kooperationen (Abteilung Innere Medizin/ Onkologie Johanniter-Krankenhaus Bonn und Neurochirurgie Universität Bonn).
Erstes Hochpräzisonsbestrahlungssystem (Stereotaxie) der Firma BrainLab Novalis in NRW als erste außeruniversitäre Einrichtung
Vernetzung des BrainLab-Systems zwischen Neurochirurgie und MediClin Robert Janker Klinik zur optimalen Versorgung neuroonkologischer Patienten.

2009
Ausbau der Strahlentherapie mit einem weiteren leistungsfähigen Linearbeschleuniger der Firma Varian mit OBI, IGRT und IMRT Modalitäten.

2011
Eröffnung der Klinik für Palliativmedizin mit fünf Planbetten