Fachbereich: Interventionelle und diagnostische Radiologie

Fachbereich: Interventionelle und diagnostische Radiologie

In der Klinik für interventionelle und diagnostische Radiologie führen wir sowohl radiologische Diagnosestellung, Verlaufskontrollen, Gewebsentnahmen als auch interventionelle Therapien zur Behandlung von verschiedenen Erkrankungen durch.

Klinik für interventionelle und diagnostische Radiologie

In der Fachabteilung für interventionelle und diagnostische Radiologie setzen wir vielfältige radiologische Verfahren ein:

  • um eine erste Diagnose zu stellen, bildgebend oder durch eine Gewebsentnahme (Biopsie)
  • zur Verlaufskontrolle während der Therapie
  • zur interventionellen Tumorablation (minimal-invasiver Eingriff, bei dem der Tumor durch Hitze oder Kälte zerstört wird) oder Tumordevaskularisation (minimal-invasiver Eingriff, bei dem die Blutversorgung des Tumors gestoppt wird)
  • zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (gutartige Prostatavergrößerung)
  • zur Behandlung von Uterusmyomen (gutartige Gebärmuttertumoren)
  • zur interventionellen Schmerztherapie, einschließlich der Kyphoplastie (minimalinvasives Therapieverfahren bei Wirbelkörperbrüchen) und Sakroplastie (zur Behandlung von Ermüdungsbrüchen und pathologischen Frakturen (sog. Spontanfrakturen, die aufgrund von Knochenschwäche entstehen) 

Diese Verfahren wenden wir sowohl bei stationären als auch bei ambulanten Patienten an.

Interdisziplinäre Vernetzung

Wir arbeiten eng zusammen mit allen Mitarbeitern der Strahlentherapie, der Onkologie, der Neurologie, der Neurochirurgie und Neuroonkologie, sowie der Urologie, der Orthopädie und der Schmerztherapie und Palliativmedizin.

Die Zusammenarbeit hilft uns, Krankheiten sicher und schnell zu diagnostizieren und eine zeitnahe und effektive Behandlung zu gewährleisten.

Was wir behandeln

  • Akustikusschwannom
  • arteriovenöse Malformationen
  • Hauttumoren
  • Hoden-Krampfader
  • Hodenschmerzen
  • Hypophysenadenom
  • Infertilität
  • Krampfaderbruch im Hoden
  • Leberherde (strukturelle Auffälligkeit in der Leber)
  • Leberkrebs
  • Lebermetastasen
  • LUTS (Lower Urinary Tract Symptoms) - Symptome des unteren Harntraktes
  • maligne Tumoren
  • Mammakarzinom
  • Meningeom
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Unsere diagnostischen Leistungen

Wir nutzen unsere radiologischen Untersuchungsverfahren

  • bei bösartigen (malignen) Erkrankungen: zur Erstdiagnose, Artdiagnose und Verlaufskontrolle während der Therapie, Behandlungsplanung bei Strahlentherapie und interventionellen Eingriffen, zum Beispiel bei Leberherden (strukturelle Auffälligkeit in der Leber).
  • zur Bestrahlungsplanung gutartiger Erkrankungen im Gehirn wie Hypophysenadenomen, Meningeomen, Akustikusschwannomen, arteriovenösen Malformationen und fokalen corticalen Hyperplasien etc.
  • zur Diagnose und Behandlungsplanung bei benigner Prostahyperplasie (gutartige Prostatavergrößerung).
  • zur Diagnose und Behandlungsplanung bei Uterusmyomen (gutartige Gebärmuttertumoren).
  • zur Diagnose und Behandlungsplanung bei chronischen Schmerzerkrankungen des Bewegungsapparats.

Wie wir Sie behandeln

Unsere Diagnoseverfahren

Gewebeproben zur Diagnosesicherung
  • Aspirationszytologie: Bei diesem Verfahren saugen wir zellhaltiges Gewebe aus dem vom Tumor betroffenen Organ an.
  • Stanzbiopsie: Es wird eine zylinderartige Probe des betroffenen Gewebes ausgestanzt.
  • Sensitivitätstest für systemische Chemo- und Immuntherapie
  • Alle Biopsien (Entnahmen von Gewebe), mit Ausnahme der Prostata, werden unter CT Kontrolle durchgeführt. Das heißt, dass wir das betroffene Gewebe vor der Entnahme per CT abbilden und die Nadellage mit dem CT kontrollieren. Frühkomplikationen können so ausgeschlossen werden.
  • Wir biopsieren nicht im MRT. Aber: Wir nutzen eine MRT-gestützte Biopsie der Prostata. Die Gewebeentnahme führen wir in der sogenannten „target lesion“ Technik in Kurznarkose und unter anästhesiologischer Beobachtung durch. Mit einem transrektalen Ultraschall überwachen wir die Steuerung der Gewebeentnahme.
Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie)

Bei einer MRT-Untersuchung kommen Magnetfelder und Radiowellen zum Einsatz. Sie sind dabei keiner Strahlung ausgesetzt.

Durch die Anlegung des starken Magnetfeldes einer MRT von außen richten sich alle Wasserstoffatome im Körper parallel in die gleiche Richtung. Kurze, impulsive Radiowellen, die ebenfalls von der MRT ausgehen, stören diese Ausrichtung für eine kurze Zeit und lassen die Atome danach wieder in die parallele Position zurückkehren. Diese Veränderungen werden vom MRT registriert und schließlich vom Computer zu Bildern zusammengefügt.

Da jede Gewebeart unterschiedlich viel Wasserstoff enthält, können wir so beispielsweise Hirnmasse, Nerven und Knorpel deutlich voneinander unterscheiden.

Computertomographie (CT)

Bei einer CT durchleuchten energiereiche Röntgenstrahlen den Körper Schicht für Schicht von verschiedenen Seiten, sodass jede Aufnahme genau einer Stelle im Körper zugeordnet werden kann.

Aus mehreren dieser Aufnahmen setzt der Computer dann ein dreidimensionales Bild des Körpers zusammen. Dieses Bild erleichtert die Diagnose erheblich, da wir es von allen Seiten analysieren und somit beispielsweise Ausdehnung und Form von Tumoren erkennen können. Die Computertomographie kommt zum Einsatz bei Erkrankungen röntgendichter Strukturen, zum Ausschluss von Blutungen und um den Status einer Tumorerkrankung zu erheben.

Röntgen

Röntgenstrahlen durchdringen den Körper und treffen auf der anderen Seite auf einen Film oder einen Detektor.

Wie viele Röntgenstrahlen auf die andere Seite gelangen, hängt von der Art und Dichte des jeweiligen Gewebes ab. Muskeln sind durchlässiger als Knochen, wodurch sich beispielsweise das Skelett beim Röntgen klar abzeichnet. Beim Röntgen wird ein zweidimensionales Bild erstellt.

Angewandt werden Röntgenstrahlen zum Beispiel, um eine Lungenübersicht zu erstellen oder Verletzungen des Skeletts zu visualisieren.

Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)

Die DSA ist eine Spezialuntersuchung zur Darstellung von Gefäßen mit einer Röntgenquelle. Mithilfe dieser Methode erkennen wir Form und Ausdehnung der Gefäße und können diese dann behandeln.

Die betroffenen Körperteile werden mehrmals hintereinander aufgenommen. Die erste Aufnahme, auch Maske genannt, findet ohne die Gabe von Kontrastmittel statt. Für die folgenden Aufnahmen wird dann das Kontrastmittel gespritzt. Dann werden in schneller Folge mehrere Aufnahmen der zu untersuchenden Stelle gemacht. Im Computer entfernen wir die Maske von diesen Aufnahmen und können dokumentieren, wann und wie sich das Kontrastmittel verteilt – das gibt uns Rückschlüsse auf den Zustand der Blutgefäße.

Die DSA kommt besonders bei endovaskulären (das Innere eines Gefäßes betreffenden) Therapien zum Einsatz. Bei einer endovaskulären Therapie behandeln wir beispielsweise Leberarterien durch die Blutgefäße hindurch.

Zum Verschluss tumorversorgender Gefäße setzen wir Platinspiralen (sog. Colis) und Kunststoffkügelchen (sog. Mikrosphären) ein. Letztere können mit Medikamenten beladen werden.

Unsere Therapieverfahren

Transarterielle Chemoembolisation (TACE)

Die TACE ist ein lokales, minimalinvasives Therapieverfahren, das unter anderem bei Leberkrebs und anderen Tumormanifestationen, zum Beispiel in der Niere oder in der Thoraxwand, zum Einsatz kommt. Wir nutzen TACE, wenn Ablationsverfahren wegen der Größe des Tumors oder Anzahl der Leberherde (strukturelle Auffälligkeit in der Leber) nicht mehr angewendet werden können. Außerdem können wir bei einer TACE mehrere Herde in einer Sitzung behandeln.

 

Tumor von innen bekämpfen

Bei der transarteriellen Chemoembolisation verstopfen wir die Arterien mit kleinen Mikrosphären und stoppen so die Sauerstoffzufuhr des Tumors. Diese Teilchen tragen gleichzeitig eine hohe Dosis eines Medikaments zur Chemotherapie (Chemotherapeutikum) in den Tumor hinein und geben es verzögert ab. Dadurch werden die Krebszellen dem Therapeutikum besonders intensiv ausgesetzt. Die Partikel, die dies derzeit am besten bewerkstelligen, sind Drug Eluting Beads (DEB).

Wie eine transarterielle Chemoembolisation abläuft

An der MEDICLIN Robert Janker Klinik führen wir die moderne und sehr effektive superselektive DEB-TACE durch. Dabei wird ein hochkonzentriertes Chemotherapeutikum an winzige Kügelchen von 100-300 μm Durchmesser (sogenannte Mikrosphären) gekoppelt und in die Blutgefäße gespritzt, die den Tumor versorgen.

Zwei Arten des Eingriffs bei einer Chemoembolisation

Eine transarterielle Chemoembolisation verläuft entweder tumorselektiv oder segmentselektiv:

  • Für einen tumorselektiven Eingriff entscheiden wir uns, wenn sich in einem Teil der Leber nur eine einzelne Metastase ausgebereitet hat und gehen gezielt gegen diese vor.
  • Ist ein Lebersegment von mehreren Metastasen betroffen, kommt ein segmentselektiver Eingriff in Frage. Hierbei therapieren wir das ganze betroffene Segment und alle darin befindlichen Metastasen. In vielen Fällen existieren auch unsichtbare Metastasen, die mit therapiert werden.

Transarterielle Chemoembolisation schont nicht betroffenes Gewebe

Die Leber wird über zwei Gefäßsysteme versorgt: über Arterien und über die Pfortader. Lebermetastasen sind durch Arterien versorgt. Lebereigene Tumoren können selten auch über die Pfortader versorgt werden.

Eine transarterielle Chemoembolisation, die im arteriellen System angewandt wird, schont das Lebergewebe. Die Tumorzellen hingegen sterben ab.

Behandelter Tumor stirbt ab

Nach einer transarteriellen Chemoembolisation verflüssigt sich der abgestorbene Tumor (Kolliquationsnekrose), bis eine mit Flüssigkeit gefüllte Hülle übrig bleibt. Weiße Blutkörperchen bauen diese Hülle in den nächsten Monaten schrittweise ab.

Weitere Einsatzgebiete der TACE

Eine TACE setzen wir auch zur Stillung von tumorverursachten Organ- und Gewebsblutungen ein.

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Thermoablation: Tumoren schonend entfernen

Die thermischen Therapieverfahren werden gegenwärtig von der Radiofrequenzablation (RFA) dominiert – sie ist die weltweit am häufigsten eingesetzte Methode, bei der mit Wärme Tumorgewebe zerstört wird. Die Methode ist sehr effektiv und unabhängig von der Tumorart in verschieden Organgebieten anwendbar. Haupteinsatzgebiete sind die Leber, die Lunge, die Nieren und das Skelett inkl. der Wirbelsäule.

 

Wie Thermoablation funktioniert

Das Prinzip des Verfahrens ist eine Zerstörung des Gewebes durch Erhitzung auf Temperaturen von 60°C bis knapp unter 100°C. Ziel der thermoablativen Therapie ist die Zerstörung des Tumors inklusive eines sogenannten Sicherheitssaums (tumorfreier Rand).

Ablauf einer Thermoablation

Der Eingriff erfolgt unter sterilen Bedingungen in sogenannter Analgosedierung (Dämmerschlaf). Die Einstichstelle an der Haut betäuben wir örtlich, da eine Narkose nicht notwendig ist. Wir punktieren den Tumor CT-gesteuert perkutan (durch die Haut) mit einer Spezialsonde. Über diese Sonde wird dann ein hochfrequenter Wechselstrom in den Tumor geleitet, der zu einer Aufwärmung des Gewebes führt.

Die Wärmeabgabe führen wir so lange durch, bis die gewünschte thermische Nekrose entsteht. Besondere Interaktionen zwischen Chemotherapeutika und der RFA gibt es nicht – trotzdem empfehlen wir eine Chemotherapie-Pause von einer Woche jeweils vor und nach der RFA einzuhalten. 

Wann wir eine Thermoablation anwenden

Die klassischen Indikationen für die Thermoablation sind Tumoren und Metastasen in der Leber, in der Lunge, in der Niere, in den Nebennieren und im Knochen – andere Lokalisationen sollten individuell erörtert werden.

Grundsätzlich lassen sich die besten Ergebnisse bei Läsionen bis 3,5 cm Durchmesser erzielen. Für die Leber gilt: eine solitäre Läsion mit einem Durchmesser bis zu 5 cm oder bis zu drei Läsionen mit Durchmessern bis 3,5 cm.

Vorteile einer Thermoablation

  • Durch die computertomographische Steuerung erreichen wir eine präzise Tumorlokalisation.
  • Die Entstehung der thermischen Nekrose sichern wir durch die kontinuierliche Messung des Gewebswiderstands.
  • Die Ablation ist sehr gewebesparend, was sie mehrfach anwendbar macht (selbst nach vorausgegangenen Leber-, Nieren- und Lungenoperationen).
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Radiofrequenzablation

Bei einer Radiofrequenzablation (RFA), die als Thermo-, Radiofrequenz- oder Mikrowellenablation erfolgen kann, entfernen wir Tumoren mithilfe von Wärme. Die Radiofrequenzablation ist die weltweit am häufigsten eingesetzte Methode der Thermoablation. Wir behandeln unter anderem Tumoren der Leber, der Lunge, der Nieren und des Skeletts samt der Wirbelsäule. 

Wie eine Radiofrequenzablation abläuft

Für eine Radiofrequenzablation versetzen wir Sie durch Analogsedierung in leichten Schlaf; eine Narkose ist nicht notwendig. Danach wird durch eine örtlich betäubte Einstichstelle eine Spezialsonde eingeführt, die vom Computertomographen gesteuert ist. Mit dieser Sonde punktieren wir den Tumor.

Tumorzellen werden auf bis zu 100 Grad erhitzt

Mithilfe der Verfahren werden die Zellen des Tumors auf Temperaturen von 60 °C bis 100 °C erhitzt. Dies geschieht so lange, bis das Tumorgewebe abstirbt. Ziel der Radiofrequenzablation ist es, das gleiche Ergebnis zu erzielen wie bei einer herkömmlichen Tumorentfernung. 

Wann eine Radiofrequenzablation eingesetzt wird

Eine Radiofrequenzablation kommt in den meisten Fällen bei Tumoren und Metastasen in folgenden Organen zum Einsatz:

  • Leber
  • Lungen
  • Nieren und Nebennieren
  • Retroperitoneale (hinter dem Bauchfell gelegene) Lymphknoten
  • Weichteile
  • Knochen

Ob eine Radiofrequenzablation auch in anderen Organen oder Körperteilen durchgeführt werden kann, klären wir im Vorgespräch mit Ihnen. Die besten Ergebnisse einer Radiofrequenzablation lassen sich bei Tumoren mit einem Durchmesser von bis zu 4 cm erzielen. In der Leber können wir auch einen einzelnen Tumor von bis zu 5 cm Durchmesser oder bis zu drei Tumoren mit einem Durchmesser von bis zu 3,5 cm behandeln.

Radiofrequenzablation und Krebstherapie

Besondere Interaktionen zwischen einer Radiofrequenzablation und einer Strahlen- oder Chemotherapie gibt es nicht. Sie sollten jedoch vor und nach einer Radiofrequenzablation eine Therapiepause von jeweils einer Woche einlegen. 

Vorteile der Radiofrequenzablation

  • Die computertomographische Steuerung ermöglicht eine präzise Lokalisation und Punktion des Tumors.
  • Wir können die Ausdehnung der Tumorzerstörung sehr genau berechnen.
  • Eine Radiofrequenzablation ist sehr gewebesparend und kann wiederholt auch nach vorausgegangenen Leber-, Nieren- und Lungenoperationen eingesetzt werden.
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Mikrowellenablation

Bei einer Mikrowellenablation zerstört Hitze die Tumorzellen von innen. In der MEDICLIN Robert Janker Klinik bekämpfen wir mit der Mikrowellenablation unter anderem Tumoren in der Lunge.

 

Mikrowellenablation: Den Tumor von innen erhitzen

Bei einer Mikrowellenablation verbrennen wir das Tumorgewebe bei Temperaturen zwischen 90 °C und 100 °C Celsius. Der Arzt führt dafür eine Sonde direkt in den Tumor ein. Ein an die Sonde angeschlossener Generator erzeugt elektromagnetische Schwingungen von etwa 910 MHz. Die Schwingungen stimulieren die Wasserstoffmoleküle in den Tumorzellen. Durch die Reibung entsteht schließlich Hitze, bis der Tumor von innen kocht.

Wie eine Mikrowellenablation abläuft

Zu Beginn einer Mikrowellenablation markieren wir die Einstichstelle. Dabei werden Sie lokal betäubt, die Einstichstelle desinfiziert. Während der Mikrowellenablation kontrollieren wir den Ablauf ständig am Computertomographen (CT).

Anschließend führen wir die Sonde ein. Bei einer Mikrowellenablation wird nicht nur der Tumor sondern auch ein Sicherheitssaum von etwa fünf Millimetern in das gesunde Gewebe verbrannt. Eine Mikrowellenablation dauert je nach Fall etwa 30 bis 60 Minuten. Nach dem Ende einer Mikrowellenablation entfernen wir die Nadel und veröden den Stichkanal. So verhindern wir, dass sich Krebszellen durch den Kanal ausbreiten können.

Normalerweise bleiben Sie nach einer Mikrowellenablation rund vier Tage im Krankenhaus. Nach vier bis sechs Wochen prüfen wir dann bei einer Nachuntersuchung den Erfolg der Behandlung.

Wann eine Mikrowellenablation eingesetzt wird

Mit einer Mikrowellenablation bekämpfen wir insbesondere Tumoren in der Lunge. Dazu zählen:

  • primär bösartige Tumoren, die in der Lunge selbst entstehen
  • sekundär bösartige Tumoren und Metastasen, die durch den Blutkreislauf in die Lunge transportiert werden

Die Tumoren sollten einen Durchmesser von bis zu 3 cm haben, um behandelt zu werden. Tumoren bis zu 5 cm können wir im Einzelfall bei angepasster Technik ebenfalls behandeln.

Eine Mikrowellenablation eignet sich für Patienten

  • für die aus Altersgründen eine Operation zu risikoreich wäre
  • mit kardialen und pulmonalen Einschränkungen
  • mit verringertem Lungenrestvolumen
  • mit Metastaseninoperabilität

Mikrowellenablation und Blutverdünnung

Wenn Sie blutverdünnende Medikamente wie Marcumar oder Aspirin einnehmen, sollten Sie diese rechtzeitig vor einer Mikrowellenablation absetzen. Andernfalls steigt das Blutungsrisiko während des Eingriffs. Vor der Mikrowellenablation sollten sich die Gerinnungsparameter vollständig normalisiert haben. Besprechen Sie auch dieses Thema mit Ihrem behandelnden Arzt.

Nebenwirkungen einer Mikrowellenablation

Nebenwirkungen sind bei einer Mikrowellenablation nicht auszuschließen. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören unter anderem:

  • Pneumothorax: Luft dringt in den sogenannten Pleuraspalt und verhindert die Ausdehnung eines oder beider Lungenflügel.
  • Nachblutungen können nach einer minimalinvasiven Operation auftreten. Da wir die Mikrowellenablation ständig überwachen, können wir rechtzeitig eingreifen.
  • Es kann vorkommen, dass sich das behandelte Gewebe entzündet. Wir setzen daher frühzeitig Antibiotika ein. In einigen Fällen bildet sich jedoch ein Abszess. Diesen Abszess können wir oft durch eine Drainage behandeln. Falls eine operative Entfernung nötig ist, verlegen wir den Patienten in ein geeignetes Krankenhaus. 
  • Fieber
  • lokale Schmerzen
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Cryoablation: Tumoren mit Kälte entfernen

Die Cryoablation mit Argon setzen wir zur Tumorbehandlung an Organen, Knochen und im Weichgewebe ein. Sie ist besonders präzise steuerbar und weniger schmerzhaft als andere ablative Methoden, wenn wir sie an besonders schmerzempfindlichen Strukturen, wie z. B. der Leberkapsel, anwenden.

 

Wie Cryoablation funktioniert

Das kranke Gewebe wird bei der Cryoablation abwechselnd auf bis zu minus 80 °C abgekühlt und wieder erwärmt und so zerstört. Die rasche Gefrierung wird durch die sondenkontrollierte Gabe eines gekühlten Gases – in unserem Falle das Edelgas Argon – ermöglicht. Da der so entstehende Eisball in CT oder Ultraschall gut sichtbar ist, ist die Cryoablation besonders präzise.

Ablauf einer Cryoablation

Der Eingriff erfolgt in sogenannter Analgosedierung (Dämmerschlaf). Die Einstichstelle an der Haut betäuben wir örtlich, eine Narkose ist nicht notwendig. Wir punktieren den Tumor CT-gesteuert perkutan (durch die Haut) mit einer Spezialsonde. Über diese Sonde wird dann das druckgekühlte Argongas an den Tumor geführt, wodurch es zu einer Schockgefrierung des Gewebes kommt.

Wann wir eine Cryoablation anwenden

Die Cryoablation wird hauptsächlich eingesetzt bei Tumoren und Metastasen in Leber, Lunge, Niere, Nebennieren und im Knochen, sowie im Weichgewebe und in der Haut. Ob die Cryoablation für Tumoren und Metastasen an anderen Stellen geeignet ist, erörtern wir individuell.

Grundsätzlich lassen sich die besten Ergebnisse bei Tumoren bis 3,5 cm Durchmesser erzielen, gute Ergebnisse bei Tumoren bis zu 5 cm Durchmesser.

Vorteile einer Cryoablation

  • Durch die computertomographische Steuerung erreichen wir eine präzise Tumorlokalisation.
  • Die Entstehung der Tumornekrose lässt sich durch die dabei anfallende Eisbildung sehr präzise bildgebend verfolgen.
  • Die Ablation ist sehr gewebesparend, was sie mehrfach anwendbar macht (selbst nach vorausgegangenen Leber-, Nieren- und Lungenoperationen).
  • Sie steht als Option auch bei vielen sonst inoperablen Tumoren zur Verfügung.
  • Sie benötigt nur einen kurzen stationären Aufenthalt und belastet den Organismus deutlich geringer als viele andere Verfahren zur Tumorbekämpfung.
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Elektrochemotherapie (ECT)

Tumoren mit einer Kombination aus intravenöser Chemotherapie und lokal applizierter Elektrizität bekämpfen.

Die Elektrochemotherapie mit Bleomycin ist ein hochpotentes neues Verfahren, das zur Tumorbehandlung an therapierefraktären (mit üblichen Mitteln nicht therapierbaren) Tumoren vor allem der Haut, aber auch an Organen und im Weichgewebe eingesetzt wird. Es zeichnet sich durch eine besonders hohe Wirksamkeit, auch gegenüber sonst schwer therapierbaren Tumoren, aus.

 

Wie die Elektrochemotherapie mit Bleomycin funktioniert

Das Chemotherapeutikum Bleomycin ist besonders wirksam gegen die meisten Malignome (bösartige Tumoren). Normalerweise kann Bleomycin jedoch nur begrenzt eingesetzt werden, da es zu schlecht durch die Zellmembran gelangt. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, sind so hohe Dosen notwendig, dass dadurch der gesamte Organismus in Mitleidenschaft gezogen wird.

Wir verabreichen daher – unmittelbar nach der intravenösen Bleomycingabe – einen elektrischen Strom über eine CT-kontrolliert eingeführte Sonde. Die Zellmembran wird dadurch durchlässig. So kann Bleomycin auch in niedriger organismusschonender Dosis hervorragend tumorzerstörend wirken.

Ablauf einer Elektrochemotherapie

Der Eingriff erfolgt in sogenannter Analgosedierung (Dämmerschlaf) unter anästhesiologischer Beobachtung. Die Einstichstelle an der Haut betäuben wir örtlich, eine Narkose ist nicht notwendig. Wir punktieren den Tumor CT-gesteuert transkutan (durch die Haut) mit mehreren Spezialsonden (die Anzahl ist abhängig von der Tumorgröße). Über diese Sonden verabreichen wir dann unter Computersteuerung und permanentem Monitoring einen Strom mit hoher Spannung. Parallel erfolgt die intravenöse Bleomycingabe. Der Eingriff dauert etwa eine Stunde.

Wann wir eine Elektrochemotherapie anwenden

Klassischerweise wird die Elektrochemotherapie genutzt bei anderweitig schwer zu erreichenden bzw. therapieresistenten Tumoren und Metastasen in der Haut, aber auch in der Leber, in der Lunge, in der Niere, in den Nebennieren und im Weichgewebe. Ob die Elektrochemotherapie für Tumoren und Metastasen an anderen Stellen geeignet ist, erörtern wir individuell.

Grundsätzlich lassen sich mit dem Verfahren auch Tumoren über 5 cm Durchmesser behandeln.

Vorteile einer Elektrochemotherapie

  • präzise Tumorlokalisation durch computertomographische Steuerung
  • hochpotente Therapie, die auch die Behandlung sonst therapieresistenter Malignome ermöglicht
  • sehr gewebesparend, was die Therapie mehrfach anwendbar macht
  • auch bei vielen sonst inoperablen Tumoren einsetzbar
  • kurzer stationärer Aufenthalt, der Organismus  wird deutlich weniger belastet, als bei vielen anderen Verfahren zur Tumorbekämpfung
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Prostataembolisation (PAE)

Eine Prostataembolisation kommt bei Patienten mit einer gutartigen Prostatavergrößerung, der sogenannten benignen Prostatahyperplasie (BPH), zum Einsatz. Bei der unblutigen und minimalinvasiven Prostataembolisation verschließen Mikrokügelchen die Blutgefäße, die die Prostata versorgen.

 

Prostataembolisation hilft bei vergrößerter Prostata

Eine gutartige Prostatavergrößerung gehört zu den häufigsten Krankheiten von Männern ab 50 Jahren. Jeder zweite Mann dieser Altersstufe ist in Deutschland davon betroffen. Bei einer benignen Prostatahyperplasie drückt die vergrößerte Prostatadrüse auf die Harnblase und engt die Harnröhre ein.

Symptome einer vergrößerten Prostata

Männer, die unter einer benignen Prostatahyperplasie leiden, klagen über Beschwerden wie:

  • häufigen Harndrang
  • Harnstottern
  • eine unvollständig entleerte Blase
  • einen schwachen Harnstrahl
  • Häufiges nächtliches Wasserlassen

Die Symptome der gutartigen Prostatavergrößerung treten tagsüber und in der Nacht auf und beeinflussen die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. In vielen Fällen kann eine Prostataembolisation (PAE) helfen.

Vergrößerte Prostata mit Prostataembolisation behandeln

Wenn die medikamentöse Behandlung nicht anschlägt und eine Operation aus medizinischen Gründen nicht möglich ist oder der Patient nicht operiert werden will, nutzen wir in der MEDICLIN Robert Janker Klinik die Prostataembolisation, um die Größe der Prostata zu verringern.

Wie eine Prostatatembolisation abläuft

Eine Prostataembolisation ist ein minimalinvasiver Eingriff: Über einen Katheter führen wir Mikrokügelchen in die Prostataarterie ein. Mit Hilfe von digitaler Subtraktionsangiographie überwachen wir den Eingriff und können jederzeit eingreifen. Dabei achten wir unter anderem darauf, nur die Prostataarterie zu verschließen und umliegendes Gewebe, wie den Mastdarm, zu schonen.

Der Eingriff dauert ungefähr eine Stunde. Wenige Tage nach der Prostataembolisation schwindet der Druck auf die Harnröhre und die Prostata beginnt zu schrumpfen.

Prostataembolisation: Vorteile

Eine Prostataembolisation hat im Vergleich zu einer Gewebeentnahme unter anderem folgende Vorteile:

  • keine Operation notwendig
  • keine Vollnarkose
  • kurzer Aufenthalt im Krankenhaus
  • kein Inkontinenz-Risiko
  • kein Impotenz-Risiko
  • Keine retrograde Ejakulation

Wann eine Prostataembolisation nicht möglich ist (Kontraindikationen)

Eine Prostataembolisation kommt für Patienten, die unter einer der folgenden Krankheiten leiden, aus medizinischen Gründen nicht in Frage:

  • akute Infektion der Harnwege
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Sog. Balkenblase
  • Größere Harnblasendivertikel
  • Noch unbehandelter Prostatakrebs
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Uterusmyomembolisation

Eine Uterusmyomembolisation (auch Uterusarterienembolisation oder UAE) setzen wir ein bei Patientinnen mit einem oder mehreren gutartigen Tumoren der Gebärmutter, sogenannten Myomen.

Bei der unblutigen und minimalinvasiven Uterusmyomembolisation verschließen Mikrokügelchen die Blutgefäße, die die Myome in der Gebärmutterwand versorgen.

Die Uterusmyomembolisation setzen wir ein, um die Größe des Myoms zu verringern (was oft ausreichend ist, um die Beschwerden zu beseitigen) oder das Myom, wenn möglich, komplett zu zerstören.

 

Wie die Behandlung mit der Uterusmyomembolisation abläuft

Eine Uterusmyomembolisation ist ein minimalinvasiver Eingriff: Über einen Katheter führen wir Mikrokügelchen in die arterielle Versorgung des Myoms (bzw. der Myome) ein. Mit einer digitalen Subtraktionsangiographie überwachen wir den Eingriff und können diesen jederzeit präzise steuern. Dabei achten wir unter anderem darauf, nur die Myomarterien zu verschließen und umliegendes Gewebe, wie den gesunden Anteil der Gebärmutter, zu schonen.

Der Eingriff dauert ein bis zwei Stunden. Er findet in Lokalanästhesie statt, eine Vollnarkose ist nicht notwendig. Unmittelbar nach dem Eingriff muss die Patientin mindestens sechs Stunden Bettruhe einhalten. Die Entlassung erfolgt nach abschließender Bildkontrolle im MRT, am zweiten Tag nach dem Eingriff.

Die Vorteile des Verfahrens

Eine Uterusmyomembolisation hat im Vergleich zu einer OP (Hysterektomie) unter anderem folgende Vorteile:

  • keine Operation notwendig
  • keine Vollnarkose
  • kurzer Aufenthalt im Krankenhaus
  • eine um bis zu 50 Prozent niedrigere Komplikationsrate als bei einer offenen Operation
  • in der Regel ist eine Schwangerschaft weiterhin möglich

Wann eine Uterusmyomembolisation nicht möglich ist (Kontraindikationen)

Die Therapie kommt für Patientinnen, die unter einer der folgenden Krankheiten leiden, aus medizinischen Gründen nicht in Frage:

  • akute Infektion der Harnwege, der Vagina, Cervix oder des Uterus selbst, oder des Dick- oder Enddarms
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Schwangerschaft
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Kyphoplastie und Sarkroplastie: Wirbel und Kreuzbein mit Knochenzement reparieren

Die Kyphoplastie ist ein minimalinvasives Therapieverfahren bei Sinterungsfrakturen (Wirbelbrüche). Wirbelbrüche treten vor allem bei osteoporotischen Knochen auf. Eine Kyphoplastie kann die Schmerzen der Patienten lindern und in vielen Fällen auch beheben.

Ein Sinterungsbruch ist für Betroffene sehr schmerzhaft. Mit einer Kyphoplastie können wir diese Schmerzen lindern. Wir spritzen Knochenzement in den gebrochenen Wirbelkörper und stellen ihn so wieder her.

Ablauf einer Kyphoplastie/Sakroplastie

Bei einer Kyphoplastie liegen Sie auf dem Bauch. Der Eingriff dauert rund 20 Minuten und findet in den meisten Fällen unter Vollnarkose statt. Bei einer Kyphoplastie führen wir durch die Haut eine Kanüle auf Höhe des betroffenen Wirbels ein. Die Kanüle dient als Arbeitskanal, durch den wir zuerst einen Ballon leiten und in den Wirbelkörper einführen.

Ballon richtet Wirbelkörper oder Kreuzbein auf

Wir füllen den Ballon mit einer röntgendichten Flüssigkeit und blasen ihn unter ständiger Röntgenkontrolle auf. Bei einer Kyphoplastie/Sakroplastie hat der Ballon zwei Funktionen:

  • Er richtet den Wirbelkörper auf.
  • Er schafft einen genau definierten Hohlraum. Eine Schicht aus komprimiertem Knochenmarksgewebe bildet das Implantatbett für den Knochenzement.

Der Hohlraum bleibt erhalten, auch wenn die Flüssigkeit abgelassen und der Ballon entfernt wird. Am Ende wird der Hohlraum mit Knochenzement gefüllt.

Knochenzement ähnelt natürlichem Knochen

Der bei einer Kyphoplastie/Sakroplastie verwendete Biozement besteht aus Hydroxylapatit, einem Claciumphosphorsalz mit einem hohen Härtegrad. Das Salz kommt auch im menschlichen Knochen vor. Daher verträgt der menschliche Körper das Calciumphosphorsalz sehr gut.

Risiken einer Kyphoplastie/Sakroplastie

Wie bei jedem Eingriff an der Wirbelsäule kann es vorkommen, dass die Nervenbahnen des Rückenmarks oder das Rückenmark selbst verletzt werden. Diese Komplikationen sind aber sehr selten.

Es ist außerdem möglich, dass der Zement aus dem Wirbel austritt und in die Umgebung gelangt. Sehr selten kann Zement in die Lunge gelangen und dort zu einer Lungenembolie führen.

Weiterbehandlung nach einer Kyphoplastie

Patienten mit Wirbelbrüchen, die unter Osteoporose leiden, sollten nach einer Kyphoplastie/Sakroplastie weiter konservativ behandelt werden. Wichtig ist, die medikamentöse Therapie weiterzuführen, um Beschwerden zu lindern und die Rückenmuskulatur zu stärken.

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FAQ (Häufig gestellte Fragen)

Sind Röntgenstrahlen gefährlich?

Röntgenstrahlen stellen in der Tat eine Gefahr für den Menschen dar, da sie Strukturen des Erbguts ändern und somit zu bleibenden Zellschäden führen können.

Die Strahlenbelastung beim Röntgen ist allerdings nicht sonderlich hoch – ein Flug nach Los Angeles oder ein Tagesaufenthalt auf der Zugspitze führen zu einer höheren Strahlenbelastung. Zudem kann ein nicht erkannter Tumor größere gesundheitliche Schäden anrichten als die Strahlenbelastung bei einer Röntgenaufnahme.

Was ist bei den Kontrastmitteln, die in meine Venen gespritzt werden, zu beachten?

Wir verwenden für CT und MRT bei bestimmten Untersuchungen Kontrastmittel. In den meisten Fällen wird es intravenös gespritzt und basiert auf Iod oder Gadolinium.

Eine allergische Reaktion ist möglich, aber unwahrscheinlich. Bei bekannter Allergie kommt ein Kontrastmittel-Allergie Protokoll zum Einsatz.

Wann muss auf Kontrastmittel verzichtet werden?

Bei Schwangerschaft und Nierenschwäche sollte kein jodhaltiges Kontrastmittel gegeben werden. Gadolinium ist im Einzelfall möglich. Dies entscheidet der Arzt.

Jodhaltige Kontrastmittel sollten nicht mit dem Antidiabetikum Metformin kombiniert werden. Sie sollten Metformin zwei Tage vorher bis zwei Tage nachher absetzen.

Bitte geben Sie beim Anmeldegespräch an, ob eine dieser Kontraindikationen oder eine Kontrastmittelallergie auf Sie zutrifft. Ihr Radiologe klärt dann das weitere Vorgehen mit Ihnen ab.

Muss ich das Medikament Avastin absetzen, wenn eine transarterielle Chemoembolisation geplant ist?

Ja, vor einer transarteriellen Chemoembolisation sollte Avastin abgesetzt werden.

In medizinischen Studien haben Ärzte einen Zusammenhang zwischen der Gabe des Medikaments Avastin (Bevacizumab) und dem Erfolg einer Chemoembolisation festgestellt. Avastin hemmt die Neubildung von Blutgefäßen. Je länger die Einnahme von Avastin zurückliegt, desto besser schlägt die Chemoembolisation an.

Sie sollten deshalb, in Absprache mit Ihrem Arzt, mindestens sechs Wochen vor der Chemoembolisation Avastin absetzen.

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Wer Sie behandelt

PD Dr. med. Attila Kovács

PD Dr. med. Attila Kovács

Chefarzt der Klinik für Interventionelle und Diagnostische Radiologie

MEDICLIN Robert Janker Klinik

Dr. med. Peter Bischoff

Dr. med. Peter Bischoff

Leitender Oberarzt der Klinik für Interventionelle und Diagnostische Radiologie

MEDICLIN Robert Janker Klinik

Wie Sie uns kontaktieren können

Rebecca Sturm

Rebecca Sturm

Chefarztsekretariat der Klinik für Interventionelle und Diagnostische Radiologie

MEDICLIN Robert Janker Klinik